Verhütung

Welche Verhütungsmethode in Frage kommt, hängt von unterschiedlichen Faktoren ab, dies können beispielsweise sein:

  • Sicherheit und Zuverlässigkeit des Schutzes
  • Schutz vor sexuell übertragbaren Krankheiten
  • Umgang mit Sexualität und Partnerschaften
  • Alter und Lebenssituation
  • Kinderwunsch

und anderes mehr. Die Wahl der „richtigen“ Verhütungsmethode kann sich durch Veränderung der Lebenssituation ändern.

Grundsätzlich lassen sich Verhütungsmethoden unterscheiden in hormonelle (z.B. die Pille) und chemische (z.B. Gels) Mittel, in Barrieremethoden (z.B. Kondom), natürliche Methoden (Bestimmung der fruchtbaren Tage) und Sterilisation unterscheiden.

Kondome bieten neben der Verhütung auch Schutz gegen sexuell übertragbare Krankheiten.

Falls Sie nicht sicher sind, welche Verhütungsmethode für Sie im Moment die beste Lösung ist, fragen Sie Ihre Ärztin oder Ihren Arzt bzw. vereinbaren Sie einen Termin in der Beratungsstelle.

Als Notfallmaßnahme nach Verhütungspannen und ungeschütztem Geschlechtsverkehr gibt es die Pille danach. Sie sollte so schnell wie möglich genommen werden am besten in den ersten 12 Stunden danach. Je nach Wirkstoff kann sie noch bis 120 Stunden danach genommen werden, die Wirksamkeit nimmt dann allerdings ab. Die Pille danach muss ärztlich verschrieben werden, dies kann jede Ärztin oder jeder Arzt tun. Am Wochenende wenden Sie sich an den ärztlichen Notdienst oder die Ambulanz eines Krankenhauses.

Einen ersten Überblick über mögliche Verhütungsmethoden gibt das Plakat der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA).

Weitere Informationen über Wirkung, Anwendung, Sicherheit sowie Vor- und Nachteile einzelner Verhütungsmethoden finden Sie in der Broschüre „Sichergehen“ der BZgA.